Immobilienlexikon: Abgeschlossenheitsbescheinigung

Wann benötigt man eine Abgeschlossenheitsbescheinigung?

Laut Wohnungseigentumsgesetz benötigen Eigentümer von Mehrfamilienhäusern eine Abgeschlossenheitsbescheinigung, wenn sie Wohnungen einzeln verkaufen möchten.

Das Wohnungseigentumsgesetzt legt fest, dass für Eigentumswohnungen und Teileigentum eine Abgeschlossenheit gegeben sein muss. Das bedeutet, dass Räume, die ein Alleineigentum bilden sollen, abgeschlossen sein müssen.

Benötigt wird es bei Mehrfamilienhäusern, deren Eigentümer die Wohnungen einzeln verkaufen möchte.

Nur wenn eine Abgeschlossenheit vorliegt, dürfen die Wohnungen in Wohneigentum gewandelt und verkauft werden.

Ist dies nicht der Fall, kann das Mehrfamilienhaus nur als Ganzes veräußert werden.

Eine Abgeschlossenheit liegt praktisch dann vor, wenn eine Wohnung von fremden, anderen Wohnungen getrennt ist. Dabei muss die Abtrennung den Anforderungen der Aufsichtsbehörde entsprechen. Ein Zugang kann direkt von außen oder über einen Vorraum oder ein Treppenhaus möglich sein.

Für die Beantragung bei der zuständigen Baubehörde wird der aktuelle Grundbuchauszug, ein Lageplan der gesamten Anlage und Gebäude und ein Aufteilungsplan (aus dem die Abgeschlossenheit hervorgeht) benötigt.

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CHIP Gütesiegel „Top Makler“

Wir freuen uns über das Gütesiegel des Magazins „CHIP“, das uns unter 16.434 Maklern in der höchsten Kategorie „Top Makler“ einordnete.

Die Autoren betonen das Risiko, durch einen unqualifizierten Makler einen finanziellen Verlust oder unnötigen Ärger zu erleiden. Die Herausforderung für jeden Wohnungs- und Hausverkäufer ist daher, unter Anbietern ohne Ausbildung und mit relativ wenig Erfahrung „die qualifizierten Makler ausfindig zu machen – vorzugsweise in naheliegender Region“.

Die CHIP-Maklersuche bietet Ihnen eine Lösung, bei der Datenanalyse-Spezialisten Zehntausende von Immobilienangeboten auf den wichtigsten deutschen Immobilienportalen analysierten.

Wichtigste Kriterien der Bewertung:

  • aufgerufene Preise
  • Aufwand durch den Makler
  • Zeitdie bis zum Verkauf vergeht
Wertermittlung Immobilien Mönchengladbach

10 wichtigste Fragen zu unserer Immobilienbewertung

Wir bei BauInvest Niederrhein arbeiten u.a. mit einem langjährig erprobten und sehr gut befundeten Vergleichswertverfahren.

Das heißt genau:

Ihre Immobilie wird mit einer Vielzahl von Häusern und Wohnungen verglichen, die bereits verkauft wurden.

Orientierung bieten dabei anonymisierte und beglaubigte Kaufverträge, die von den Gutachterausschüssen Mönchengladbach, Straelen, Duisburg usw. archiviert wurden.

Da Immobilien allerdings niemals absolut identisch sind, werden Ab- oder Zuschläge gemacht, die anhand der folgenden Punkte festgemacht werden:

  • Lage und Verkehrsanbindung
  • Alter des Gebäudes
  • Zustand der Bausubstanz
  • Grundriss und Bauweise
  • energetischer Zustand der Liegenschaft
  • usw.

Der Zweck einer Immobilienbewertung ist es, des aktuellen Verkehrswert der Immobilie zu ermitteln, also den monetären Wert (unter Berücksichtigung von Angebot und Nachfrage) am Immobilienmarkt.

Die Erfahrung aus unserer langen Maklertätigkeit zeigt, dass es sich empfiehlt, den Verkaufspreis bis zu acht Prozent höher zu veranschlagen, um so einen gewissen Verhandlungsspielraum zu schaffen.

Setzen Sie den Verkaufspreis zu hoch an, wird dies potenzielle Kaufinteressenten abschrecken, dafür aber sogenannte Besichtigungstouristen ohne ernste Absichten anziehen.

Bleibt Ihr Angebot so länger auf dem Markt, wird es als Ladenhüter eingestuft werden.

Immobilien-Interessenten werden bei besonders niedrigen Preisen häufig misstrauisch. Dieser Umstand kann den gesamten Verkaufsprozess schädigen.

Gut informierte, potenzielle Käufer werden mutmaßen, dass es einen Haken gibt.

Zudem würden Sie durch einen zu geringen Kaufpreis unnötig Geld verlieren.

Wenden Sie sich gerne jederzeit telefonisch oder per Mail an uns.

Wir beantworten Ihnen kostenfrei jede Frage zum Thema Immobilienbewertung.

Ein realistischer Preis ist der erste Schritt für einen reibungslosen Verkaufsprozess

Sie als Eigentümer haben eine emotionale Bindung zu Ihrer Immobilie, was dazu führt, dass Sie einen zu hohen Preis abrufen.

Dadurch werden Interessenten abgeschreckt und Ihr Objekt wird bei deren Suche nicht berücksichtigt.

Ein zu niedriger Preis führt zwar zu einem schnellen Verkauf, für Sie jedoch auch zu erheblichen finanziellen Einbußen.

Eine professionelle Immobilienbewertung führt mit einer marktgerechten Preisfindung zu eine zügigen und erfolgreichen Verkauf.

Bei der Ermittlung eines realistischen Wertes Ihrer Immobilie berücksichtigt der Makler verschiedene Faktoren.

Auf der einen Seite wird natürlich die aktuelle Marktlage analysiert und Ihr Objekt wird mit ähnlichen verglichen.

Auf der anderen Seite werden natürlich die Lage, das Baujahr und der Zustand der Immobilie vom Fachmann geprüft und mit berücksichtigt.

Eine Überprüfung aller zum Objekt gehörenden Unterlagen, um festzustellen ob rechtliche oder finanzielle Belastungen vorliegen, macht das Verkehrswertgutachten dann am Ende rechtssicher.

Der Zustand der Immobilie ist zusammen mit der Markt- und Objektlage einer der elementaren Faktoren für die Immobilienbewertung.

Dabei haben Baumängel, Renovierungsstau oder ein hohes Alter großen Einfluss und können schnell zu einer Wertminderung führen.

Bei der von vielen Maklern angebotenen Immobilienbewertung werden einige Eckdaten wie Alter, Größe und Baujahr betrachtet, um einen realistischen Preis zu finden. Zusammen mit dem Wissen und der Erfahrung des Fachmanns wird ein marktgerechter Immobilienwert festgelegt.

Das Verkehrswertgutachten jedoch ist im Vergleich zur Immobilienbewertung rechtssicher.

Das Ergebnis könnte bei gerichtlichen Streitigkeiten standhalten und als Absicherung oder Streitwert dienen.

Ein geprüfter Sachverständiger führt zur Festlegung des Verkehrswerts eine tiefergehende Analyse des Objekts durch und berücksichtigt dabei zusätzliche Faktoren wie Baumängel und rechtliche oder finanzielle Belastungen.

Klassische Immobilienbewertung:

Dieses Verfahren wird genutzt, um sich schnell und unkompliziert einen Überblick der aktuellen Marktsituation zu verschaffen und einen ungefähren Marktwert zu schätzen. Berücksichtigt werden hier allerdings keine individuellen Faktoren wie Ausstattung, Lage oder bestimmte Grundstücksmerkmale. Daher kann der tatsächliche Wert Ihrer Immobilie bei der genaueren Bewertung abweichen.

Vergleichswertverfahren:

Bei diesem Verfahren wird ein Vergleich gezogen zwischen Ihrer Immobilie und bereits verkauften ähnlichen Objekten. Entsprechende Daten können beim zuständigen Gutachterausschuss erfragt werden. So lässt sich der der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter ermitteln. Erhöhen kann sich der Immobilienwert, wenn z.B. Modernisierungen vorgenommen wurden.

Sachwertverfahren:

Die Kernfrage dieses Verfahrens ist, was es zum Zeitpunkt der Berechnung kosten würde, ein äquivalentes Gebäude zu errichten. Grundlage sind hier die Normalherstellungskosten. Abgezogen wird z.B. die altersbedingte Wertminderung. Außerdem berücksichtigt werden muss die Entwicklung der regionalen Markt- und Baupreise. Für die Ermittlung des Verkehrswerts der Immobilie hinzugezogen werden durch den zuständigen Gutachterausschuss bereitgestellte Sachwertfaktoren.

Ertragswertverfahren:

Mit Hilfe dieses Verfahrens werden verpachtete oder vermietete Immobilien bewertet. Auf der einen Seite stehen hier die Pacht- bzw. Mieteinnahmen, die als Zinsen gelten. Auf der anderen Seite steht der Zeitraum, in dem die Immobilie durch Abnutzung an Wert verloren hat. Rechnet man nun den Zins auf den Zeitraum hoch, erhält man die Höhe des Kapitals, welches zum Zeitpunkt der Berechnung notwendig wäre, um den relevanten Zins zu erwirtschaften. Berücksichtigt werden müssen außerdem die Restnutzungsdauer, der Liegenschaftszins und die Bewirtschaftungskosten, um ein fundiertes Ergebnis zu erhalten.

Makler Provision Kosten Realtor

Gesamtübersicht

A


Abgeschlossenheitsbescheinigung
Abrisskosten Haus
Angebotspreis
Auflassung und Auflassungsvormerkung
Aufteilungsplan

B



Baugenehmigung
Baujahr
Bauvoranfrage
Bebauungsplan
Besichtigung
Bieterverfahren
Bodenrichtwert
Bruchteilseigentum
Bruchteilsgemeinschaft

D


Denkmalgeschützte Immobilien
Dienstbarkeiten

E


Eigentümergemeinschaft
Eigentümerversammlung
Eigentumsübergang
Einheitswert
Energieausweis
Enteignung
Erwerbsnebenkosten
Exposé

F


Fälligkeit
Finanzierungszusage
Flurkarte
Flurstück
Flächennutzungsplan

G


Gebäudeversicherung
Gemarkung
Gemeinschaftseigentum
Geschossflächenzahl (GFZ)
Gewährleistungsansprüche
Gewerblicher Grundstückshandel
Grundbuch
Grundbuchauszug anfordern
Grundbucheintrag
Grunderwerbsteuer
Grundflächenzahl (GRZ)
Grundriss
Grundsteuer
Grundsteuerhebesatz
Grundstückspreise
Gutachterausschuss

H


Hausgeld
Hausgeldabrechnung
Hauspreise
Hausverwaltung
Homestaging

I


Immobilienagentur
Immobilienbesichtigung
Immobilienbüro
Immobilienmakler
Immobilienportale
Immobilienpreisspiegel
Immobilienservice
Immobilientausch
Immobilienverkauf im Alter
Immobilienvermittler
Instandhaltungskosten
Instandhaltungsrücklage

K


Kataster
Käufercourtage
Kaufnebenkosten
Kaufvertrag

L


Lastenfreiheit
Leibrente
Löschungsbewilligung

M


Maklercourtage
Miteigentumsanteil
Makleralleinauftrag

N


Nießbrauch und Nießbrauchrecht
Notar
Notarielle Beurkundung
Notarkosten und Grundbuchkosten
Nutzfläche

P


Privates Veräußerungsgeschäft
Protokoll Eigentümerversammlung
Provisionsfrei

Q


Quadratmeterpreise

R


Reallast
Realteilung

S


Sondereigentum
Sonderumlage
Sondernutzungsrecht
Spekulationssteuer

T


Teileigentum
Teilungserklärung
Teilverkauf

U


Übergabeprotokoll
Umgewandelte Wohnungen
Umkehrhypothek
Unbedenklichkeitsbescheinigung

V


Verkäufercourtage
Verkaufspreis
Verkaufsverhandlungen
Vorfälligkeitsentschädigung
Vorfälligkeitszinsen
Vorkaufsrecht

W


Wirtschaftsplan
Wohnflächenberechnung
Wohngebäudeversicherung
Wohngeldabrechnung
Wohnungseigentumsgesetz

Z


Zwangsversteigerung
Zwangsvollstreckung
Zweitwohnsitz

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